–Das Einsparpotential liegt im Prozess– 4 Gründe, warum Unternehmen ihren Palettierungsprozess überdenken sollten

Durch die Optimierung automatischer Palettierungsprozesse können Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielen. Besonders, weil viele Unternehmen immer noch Papier- und Pappzuschnitte als Zwischenlage nutzen. Höchste Zeit über eine Umstellung auf Rollenware nachzudenken.

–Unsere Kunden fokussieren oft stark auf den Einkaufspreis für die eingesetzten Materialien. Dabei übersehen sie, dass das Einsparpotential im Palettierungsprozess selbst liegt–, sagt Marcel Müller vom südniedersächsischen Verpackungsspezialisten Knüppel Verpackung GmbH & Co. KG. Müller ist Produktmanager für den Bereich Palettensicherung und Systemintegration und beschäftigt sich in dieser Funktion mit der Optimierung von Kundenprozessen. Nach seinen Erfahrungen sollten produzierende Unternehmen ihren Palettierungsprozess aus vier Gründen überdenken:

Grund 1: Prozesssicherheit

Derzeit werden im Palettierungsprozess von den Herstellern oft Magazine eingesetzt, die vorproduzierte Zwischenlagen vorhalten. Der Vorrat in den Magazinen ist begrenzt und muss in der Regel zwei bis dreimal täglich aufgefüllt werden. Häufig muss dafür die gesamte Produktionslinie abgeschaltet werden. Zudem ist dieses Verfahren fehleranfällig, da oft mehr als ein Papierbogen angesaugt wird.

Beim Einsatz eines Bogendispensers dagegen werden die Zwischenlagen direkt von einer Papierrolle produziert und als Einzelbogen über ein Förderband zur Palette transportiert. Ein Querschneider schneidet die Länge der Zwischenlage entsprechend zu. –Dies hat sich in der Praxis als weitaus weniger fehleranfällig erwiesen–, sagt Müller. Während ein Magazin mehrmals täglich befüllt werden muss, reicht die Rollenware zudem für mehrere Tage. Beides reduziert Produktionsunterbrechungen.

Grund 2: Hohe Variabilität bei Formatgrößen

Der Bogendispenser ist zudem in der Lage, individuelle Zwischenlagen zu produzieren. Während die Breite bis 1.200 mm durch den Einsatz der gewünschten Rollenbreiten flexibel festgelegt werden kann, ist die Formatlänge sogar beliebig variabel. Dadurch ist es möglich mit einem Pal-Cut-System Zwischenlagen für alle gängigen Palettenformate wie Industriepalette oder halbe und ganze Europalette zu produzieren.

Hinzu kommt weiteres Optimierungspotential beim Papier: Während beim Einsatz von Kraft- oder Testliner häufig jede Lage der Palette eine Zwischenlage erhält, reicht beim Einsatz von Antirutschpapier meist eine Zwischenlage für mehrere Stapellagen, ohne dass die Stabilität abnimmt. Dies reduziert den Materialverbrauch.

Grund 3: Einbindung in Produktionsstraßen

In nahezu jedem Unternehmen ist Platz an der Produktionslinie Mangelware, jeder Raum muss optimal genutzt werden. Die erwähnten Magazine belegen oft viel Platz. Der Abgabetisch eines Bogendispensers benötigt zum einen kaum mehr Platz als ein Magazin, zum anderen kann der Bogendispenser selbst auch räumlich getrennt von der Verpackungslinie stehen. Ein Transport der Zwischenlagen erfolgt dann über Förderbänder. Das macht seinen Einsatz flexibler. –Das PAL-Cut-System ist zudem kompatibel mit allen marktüblichen Steuerungssystemen, das heißt die vorhandene kundenseitige Anlagensteuerung kann auch den Bogendispenser steuern. Je nach Steuerimpuls der Kundenanlage kann das Pal-Cut-System ein anderes Format produzieren, ohne dass die Rolle getauscht werden muss–, so Produktmanager Müller.

Grund 4: Kein Investitionsrisiko

Viele Unternehmen schrecken nicht zuletzt aus Sorge vor hohen Investitionskosten vor der Einführung neuer Verpackungssysteme zurück. Dies ist bei dem Bogendispenser nicht der Fall. So hat sich in der Praxis eine ßberlassung des Systems bei gleichzeitigem Abschluss eines Rahmenvertrages für das Verbrauchsmaterial etabliert. Je nach Vereinbarung wird dadurch maximal eine monatliche Servicegebühr fällig. Der Kunde trägt keinerlei Investitionskosten bei der Umstellung. 

Um alle Möglichkeiten und Einsparpotentiale optimal auszunutzen, ist eine an den jeweiligen Anforderungen ausgerichtete Beratung unerlässlich. –Wir legen im Vorfeld eines Projektes sehr viel Wert auf die Beratung–, betont Müller. Die Beratung ist bei Knüppel inklusive und gehört zum Dienstleistungsportfolio.


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Knüppel Verpackung GmbH & Co. KG
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ßber Knüppel Verpackung GmbH & Co. KG

Knüppel Verpackung wurde 1919 als Papiergroßhandel von Hermann Christian Knüppel in Hann. Münden gegründet. Heute bietet das Unternehmen die gesamte Bandbreite an Verpackungsprodukten von Papier, Voll- und Wellpappe, Holz und Holzverbundstoffe und Korrosionsschutzverpackungen bis hin zu Maschinen und Packplatzsystemen inklusive der zugehörigen Verbrauchsmaterialien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Beratung und der Entwicklung kundenindividueller Verpackungslösungen.

Neben sechs Standorten in Deutschland besitzt Knüppel Tochtergesellschaften in ßsterreich, Ungarn, der Ukraine und Dänemark. Hinzukommen weitere Joint-Venture-Unternehmen. Damit bildet Knüppel einen starken, auf Verpackungslösungen spezialisierten Unternehmensverbund mit rund 400 Mitarbeitern. Das familiengeführte Unternehmen zählt zu den renommiertesten Anbietern der Verpackungsbranche. Die Geschäftsführung teilen sich der Enkel des Unternehmensgründers, Gerhard Hahn, und sein Sohn Ernst Hahn. 

12.07.2017