Schlechte Ergebnisse bei Sealed Air

Der US-Verpackungskonzern Sealed Air meldet für das erste Semester 2012 enttäuschende Ergebnisse. 

Als Grund für die Entwicklung werden unter anderem die schwache Nachfrage in Europa und schwache Exporte nach China genannt. CEO William Hickey V. plant nun in diesem Jahr 900 Arbeitsplätze abzubauen. Dies sei Teil der Bemühungen, die Kosten vor allem in Europa zu reduzieren und so auf das langsamere Wachstum der Nachfrage als erwartet zu reagieren, sagte er in einer Telefonkonferenz. Auch will der Konzern seinen Angaben nach seine strategischen Optionen prüfen und sich möglicherweise von Geschäften trennen, die nicht dem Kerngeschäft entsprechen.

Der Umsatz war mit 3,9 Mrd. USA-Dollar im 2. Quartal 2012 deutlich höher als in der Vorjahresperiode mit 2,3 Mrd. US-Dollar. Das Wachstum war vor allem durch die  Akquisition von Diversy bedingt. Das operative Ergebnis sank von 252 auf 207 Mio. US-Dollar, das Ergebnis vor Steuern war mit -21 Mio. US-Dollar negativ. Im ersten Halbjahr 2011 hatte es bei 172 Mio. US-Dollar gelegen.

Am Standort Deutschland stellt das Unternehmen u.a. Luftplolsterfolien her und beherbergt ein für Europa zuständiges Verpackungsentwicklungslabor.

Einen interessanten Artikel zu möglichen Gründen für das Abrutschen von Sealed Air finden Sie unter fool.com.

Quellen: www.packaktuell.ch , www.fool.com

07.08.2012