Nestlé nutzt 100 Prozent recycelbare Osterverpackungen

Nestlé hat sich entschlossen, als erster großer Süßwarenhersteller in Großbritannien für die gesamte österliche Produktpalette recycelbare Verpackungen einzusetzen. Nestlé UK & Irland hat dabei 48 Tonnen Hartplastik durch vom FSC geprüften Karton ersetzt. Das bedeutet, dass jetzt die gesamte Osterkollektion recycelbar ist. Für die Verpackungsfenster wird außerdem kompostierbare Folie verwendet. Insgesamt wurden bei den Eierverpackungen 30 Prozent eingespart.

Jedes Jahr verursachen Osterverpackungen in Großbritannien 3.000 Tonnen Abfall. Jetzt hat Nestlé, Hersteller von Smarties, Kit Kat und Aero-Ostereiern, verkündet, dass das Unternehmen als erster großer Süßwarenhersteller sämtliche Kunststoffverpackungen von allen seinen Eiern entfernen wird. Dies ist der Höhepunkt eines sechsjährigen Entwicklungsprozesses, der zur Einsparung von jährlich 726 Tonnen Kunststoffabfällen auf Deponien geführt hat.

David Rennie, Geschäftsführer von Nestlé Confectionary UK & Ireland, meint dazu: "Für Nestlé ist das Nachdenken über Umweltbelastungen durch Verpackungen integraler Bestandteil des Produktdesigns. ßber unser globales Ressourcen-Einsparungsprogramm haben wir seit den 1990er-Jahren Verpackungsmengen reduziert, unnötige Verpackungen eliminiert, Gewicht reduziert und zugleich die Produktqualität sichergestellt."

Seit dem Beginn des aktuellen Projektes im Jahr 2006 wurden laut Nestlé bei den kleinen und mittleren Eiern 30 bis 50 Prozent Verpackungsgewicht eingespart. Bereits 2009 wurde bei 80 Prozent der Produktpalette nicht recycelbarer Kunststoff durch recycelbaren Karton ersetzt. Die Reduktion nicht recycelbarer Verpackungen wurde auch auf das Weihnachtssortiment ausgeweitet, wo bereits 95 Prozent der Auswahl-Verpackungen aus recycelbarem Material bestehen.

ßber die Arbeit von Nestlé sagt Helen Bingham, Projektmanagerin von "Keep Britain Tidy": "Die Leistung von Nestlé, der erste Süßwarenhersteller mit 100-prozentig recycelbaren Ostereiverpackungen zu werden, ist ein großer Schritt für die Süßwarenindustrie. Wir hoffen, dass andere Hersteller folgen werden. Die neuen Verpackungen vermeiden mehr als 700 Tonnen Abfall, die sonst nach Ostern auf Deponien gebracht werden müssten."

Source: Liz Gyekye, Packaging News, März 2012

27.03.2012